Mit dem Rucksack losziehen…

…unter freiem Himmel schlafen, zahlreiche Höhenmeter bewältigen, traumhafte Ausblicke genießen, neue Freunde finden, Spaß haben.

Dies alles und noch viel mehr durften sieben Hepsisauer Pfadis erleben, die am ersten Juli-Wochenende am Landeshajk des VCP in Württemberg teilgenommen haben.

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Start war freitags um 16 Uhr am Uracher Bahnhof, den wir mit Bus und Zug erreicht hatten. Nach der Begrüßung durch den AK Pfad und dem Erhalt von Karte, Hajkbuch und Reisepässen ging es los. Unser Ziel für den ersten Abend war Hülben, wo wir übernachten wollten. Das bedeutete: Albaufstieg. Höhenmeter. Anstrengung. Nach mehreren Trinkpausen hatten wir es schließlich zum ersten Aussichtspunkt geschafft, der die Mühen fürs Erste vergessen ließ. Wir genossen den traumhaften Blick ins Tal, stärkten uns mit Bananen und Müsliriegeln und bereiteten uns auf die letzte Etappe des Tages vor. Nach wenigen Kilometern erreichten wir schließlich Hülben und kurz darauf den Flugplatz, wo wir eine geeignete Stelle zum Übernachten fanden. Nach einem leckeren Abendessen (Ravioli aus dem Feuer), gesellte sich plötzlich eine Rottenburger Pfadigruppe zu uns. Sie waren zur selben Zeit wie wir gestartet, allerdings in Reutlingen, und hatten schon über 15km hinter sich gebracht. Es war ein lustiger Abend, jedoch mussten wir früh ins Bett, um am nächsten Tag den Großteil der Strecke vor der Mittagshitze zu schaffen. Nach einer erholsamen Nacht unter funkelnden Sternen wurden wir von den ersten Sonnenstrahlen des Tages geweckt – und einem freundlichen Hülbener, der uns 15 frische Brezeln vorbeigebracht hatte. Nach dem Frühstück ging es dann Richtung Burg Hohenneuffen, wo wir von den freilaufenden Ziegen begrüßt wurden und erstmal unsere Wasservorräte auffüllten. Danach begann der Abstieg nach Beuren. Nach Mittagessen und -schlaf brachen wir erst nachmittags wieder auf, um die letzten paar Kilometer zum Zeltplatz beim Käppele zu schaffen. Wir waren froh, als wir endlich den Talwald und somit das letzte Stück erreicht hatten. Auf den Rauhen Wiesen – dem Zeltplatz – waren schon etliche andere Gruppen angekommen. Wir konnten endlich die schweren Rucksäcke ablegen, die Füße von den Wanderstiefeln befreien und freuten uns auf eine kalte Dusche, das Abendessen und die anderen Pfadis. Für den Abend hatte der AK Pfad noch ein lustiges Abendprogramm vorbereitet. Anschließend wurde noch bis spät in die Nacht gesungen. Nach dem Frühstück und einer Andacht am nächsten Morgen neigte sich der Landeshajk dem Ende entgegen und wir mussten Abschied nehmen von den neuen Freunden.

Trotz Hitze, Blasen und Steckmücken war es eine tolle Erfahrung für alle und wir werden noch lange an die schönen Momente denken, die wir erleben durften!

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