Back to the roots in Dettingen

collagepfila3Am Freitag vor Pfingsten brachen die Hepsisauer Pfadfinder mit ihren Fahrrädern zum Käppele bei Dettingen auf, um dort vom 22.-25. Mai das alljährliche Pfingstlager zu verbringen. Angekommen auf den Rauhen Wiesen, dem Gauzeltplatz, begannen wir – nach einer kurzen Verschnaufpause – unsere Zelte aufzubauen. Nach und nach trafen dann auch die anderen Stämme aus Denkendorf, Dettingen, Geislingen, Göppingen, Unterensingen, Wendlingen und Wolfschlugen ein und der Platz wurde immer voller. Nachdem der Aufbau beendet war, sich alle in den Jurten und Kothen, so werden die Schwarzzelte der deutschen Pfadfinder genannt, eingerichtet hatten und das leckere Abendessen verspeist war, begann die Eröffnungsfeier. Dort stellten sich die Lagerleitung und alle anderen wichtigen Bereiche, wie zum Beispiel die Küche oder die Sanitäter, den Teilnehmern vor. Außerdem erfuhren wir in einem kleinen Theaterstück mehr zum Thema des Pfingstlagers – „Back to the roots“. Der Gründer der Pfadfinder, Sir Robert Baden-Powell, war zurückgekehrt und wollte sich mal ein „modernes“ Pfadfinderlager anschauen. Am nächsten Morgen freuten wir uns auf die Workshops, die von den Mitarbeitern der Stämme angeboten wurden. Bei den Wolfschlügern konnten wir zum Beispiel lernen, wie ein sicheres Nachtlager gebaut wird und bei den Göppingern, wie man sich mithilfe von Naturmaterialien im Notfall versorgt. Überall auf dem Lagerplatz entstanden außerdem sogenannte Lagerbauten, wie ein Lagertor, ein Lagerturm und ein Hochseilgarten im Wald. Nachmittags hatte dann das Lagercafé geöffnet, wo sich jeder eine Waffel und einen Kakao holen konnte. Am Abend war kein zentrales Programm geplant, da die Stämme Zeit für sich haben sollten. Wir hatten einen lustigen Abend mit vielen Spielen. Der Sonntag begann schön sonnig mit einem Gottesdienst. Danach war einiges los auf dem Zeltplatz, denn es fand das 25-jährige Jubiläum des Waschhauses statt. Zahlreiche Alt-Pfadis eroberten den Platz und freuten sich bei Kaffee und Kuchen, endlich wieder auf einem Pfadilager zu sein – wenn auch nur für ein paar Stunden. Sonntagabends war dann der große Comedyabend, bei dem jeder Stamm zeigen sollte, wie lustig er ist. Wir hatten zwei Beiträge, einen Sketch der Sipplinge und ein Lied der Mitarbeiter, die ziemlich gut ankamen – weswegen wir auch definitiv die Sieger der Herzen wurden. Langsam brach die letzte Nacht des Pfingstlagers an – wir lauschten unter funkelnden Sternen den Klängen der Gitarren und genossen ein letztes Mal Stockbrot und Tschai. Am Montag hieß es dann leider schon wieder Zelte abbauen, Abschied nehmen und heimfahren. Es war wieder einmal ein wunderbares Pfingstlager mit neuen Freundschaften und schönen Erinnerungen. Wir freuen uns auf das nächste!

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